Urlaub mit dem Hund
Als Hundebesitzer ist man in aller Regel auch darauf bedacht die schönste Zeit des Jahres mit dem treuen Vierbeiner zu verbringen. Also es steht nun ein Urlaub mit dem Hund an.
Hier sollten einige Dinge im Vorfeld beachtet werden. Allen voran sollte man sich überlegen wohin man gerne fahren möchte. Dann sollte man sich eine Unterkunft aussuchen in der die Hundehaltung kein Problem darstellt – auch wenn der Hund noch so klein ist und man der Meinung ist, dass er überhaupt nicht auffallen würde, wie es der Teufel so will, tritt genau dann der Vermieter der Immobilie auf die Bildfläche, wenn eine Haustierhaltung in der Ferienunterkunft nicht erlaubt ist und man seinen Hund dennoch mitgebracht hat.
Die zusätzliche Unterbringung des Hundes kostet in aller Regel einen kleinen Aufpreis, meist wird in Tagessätzen gerechnet. Wie hoch dieser sein wird, hängt stark auch von der Kategorie ab, in der die Unterkunft eingestuft ist.
Die Anreise sollte nicht zu lange sein und vor allem sollte spätestens alle 2 Stunde eine kleine Rast eingelegt werden um den Hund die Möglichkeit zu geben sich zu lösen und die Beine ein wenig zu vertreten – er sollte ein wenig umher schnüffeln können und seine Umgebung wahrnehmen dürfen. Ein kleines Spiel mit Herrchen oder Frauchen findet er sicher auch klasse. Haben sich alle Beteiligten ein wenig ausgespannt und erholt von der bisherigen Fahrt so kann es ruhig und entspannt auf zur nächsten Etappe gehen. Wichtig bei diesen kleinen Pausen ist es auch dem Hund Wasser anzubieten. Vor allem im Sommer hechelt der Hund im Auto während der gesamten Autofahrt und ist sicher ausgetrocknet von der Hitze, dass es eine Qual wäre ihm Wasser zu verweigern. Hierfür eignen sich spezielle Flaschen die einen eingebauten, ausklappbaren Napf haben – einfach auf den Kopf drehen und Wasser heraus drücken – in der Mulde fängt sich das Wasser auf und der Hund kann trinken. Natürlich gibt es auch Flugboxen die eine Trinkvorrichtung integriert haben, viele davon kann man auch in einem Auto unterbringen und so dem Hund immer die Möglichkeit geben zu trinken – aber eine sauberere Sache ist es wenn bei den Pausen Wasser angeboten wird.
Am Urlaubsort angekommen, sollte man zuerst gemeinsam mit Hund die Gegend in Augenschein nehmen – wo kann ich den Hund frei laufen lassen, wo gibt es Wasserstellen, wo kann ich sein Nachtlager aufschlagen ohne dass er sich ausgeschlossen fühlt und gibt es sonstige Besonderheiten auf die ich speziell am Urlaubsort achten muss in Bezug auf die Hundehaltung?
Sollte die Reise mit dem Flugzeug stattfinden, so ist der Hund im Vorfeld darauf vorzubereiten, die Flugbox sollte er kennen und sich darin wohlfühlen die Möglichkeit dass diese Box geschlossen ist und seine Familie bzw. sein Rudel nicht bei ihm ist, sollte er ebenfalls kennen. Bei aufgeregten Hunde kann sich die Gabe der homöopathischen Rescue Tropfen durchaus lohnen, sie lösen Angstzustände auf und beruhigen den Hund weitestgehend sodass der einigermaßen entspannt die Reise übersteht.





