Impfungen und Reisemedikamente
Um den aktuellen Stand von Empfehlungen bzgl. Impfungen beim Hund (oder auch bei anderen Haustieren) zu erfahren, ist es ratsam Websites wie intervet.de zu besuchen und sich dort zu belesen.
Als grundsätzliche Regel beim Impfen und Reisen mit Hund (und Katze) gilt immer: Der Tollwutschutz muss unbedingt vorhanden sein, ohne den nachgewiesenen Schutz wird keinem Tier die Einreise gewährt. Auch wenn man innerhalb Deutschlands verreist, kann es einem passieren, dass das jeweilige Bundesland andere Vorgaben hat für Hundebesitzer, als das Bundesland in welchem man wohnt. Auch ganz wichtig ist zu wissen, wie es mit der Leinen- und ggf. Maulkorbpflicht aussieht am Reiseziel.
Fährt man in Länder des südlichen Europas, so sind auf jeden Fall (nicht nur zum eigenen Schutz vor hohen Kosten) Impfungen durchzuführen, die gegen typische Krankheiten die dort herrschen helfen. Auch ganz wichtig ist, es dem Hund Halsbänder anzulegen, mit welchen Insekten und Flöhe abgewandt werden. Beides sind auch Überträger von Krankheiten und häufig erkennt man erst eine Krankheit, wenn man schon längst aus dem Urlaub zurück ist.
Deshalb ist es auch ratsam, direkt einen Gesundheits-Check machen zu lassen, sobald man mit seinem Tier aus dem Urlaub zurück gekommen ist, es ist zwar nicht unbedingt angenehm, aber es schützt eventuell vor bösen Überraschungen (zum Beispiel, wenn es dem Hund plötzlich und unerwartet schlecht gehen sollte).
An Reisemedikamenten sollten definitiv alle Arzneimittel eingepackt werden, die der Hund ggf. sowieso nehmen muss, man sollte nichts vergessen. Des Weiteren sollten vielleicht einige beruhigende Mittel eingesteckt werden – wie zum Beispiel Rescue-Tropfen. Für Wunden oder kleine Gelenkbeschwerden hilft Traumeel wahre Wunder, egal ob als kleine Tablette oder als Salbe. Die Tablette ist so klein, dass der Hund sie ohne Argwohn bereit ist zu nehmen.
Direkt wenn man aus der Urlaubsregion zurück ist, sollte man eine Wurmkur durchführen, am besten direkt nach der Ankunft zu Hause. So kann der Hund etwaige Mitbringsel direkt wieder ausscheiden, zur Stärkung der Darmflora sollte im Nachhinein Magerquark und Buttermilch gegeben werden. Auch kann man – um weiteren Wurmbefall vorzubeugen, Möhren klein reiben und mit einem Schuss Öl an den Hund verfüttern.
An Reisemedikamenten sollten auch kleine Verbände mit an Bord sein. Wenn der Hund sich so sehr vertreten hat, dass man sich zwar einerseits sicher ist, dass er sich nichts gebrochen hat, er aber andererseits sehr offensichtlich Schmerzen verspürt, so ist es ratsam die angesprochene Traumeel-Salbe zumindest über Nacht unter einem Verband auf die Haut des Tieres aufzubringen. Auch ist ein Verband ganz ratsam, wenn der Hund sich beispielsweise an der Pfote verletzt hat. Pfotenschoner sollten auch mitreisen, denn bei der erwähnten Pfotenverletzung ist es meist unabdingbar, Pfotenschoner anzubringen, sie schützen den Verband genauso wie die eigentliche Wunde und einer Superinfektion durch eintretende Keime wird dadurch vorgebeugt.





